Lese-Rechtschreibstörung/Legasthenie
Was kann man gegen eine Lese-Rechtschreibstörung tun?
Die Lese- und Rechtschreibschwäche verschwindet nicht von selbst wieder, sie „wächst“ sich auch nicht aus und kann nicht durch vermehrtes Üben beseitigt werden. Kinder mit Legasthenie brauchen spezifische Förderung von Experten, nur so kann sie auch erfolgreich behandelt werden!
Voraussetzung ist eine genaue klinisch-psychologische Abklärung und die Erstellung eines individuellen Förderprofils. Es gibt nicht nur einen richtigen Behandlungsansatz, sondern jedes Kind braucht ein speziell abgestimmtes Therapiekonzept.
In der Therapie werden folgende Bereiche gefördert:
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Ziel einer Therapie ist die deutliche Verbesserung der Lese- und Rechtschreibleistung der Kinder und die Lust und Freude am Lernen zurückzubringen.
Zusätzlich ist es von großer Wichtigkeit, dass mögliche psychische Begleitsymptome mitbehandelt werden. Mit klinisch-psychologischen Methoden kann eine Verbesserung in folgenden Problemfeldern erzielt werden:
Die Therapie findet einmal in der Woche statt und wird durch ein Hausaufgabenprogramm unterstützt. Der zeitliche Aufwand für das häusliche Training beläuft sich auf maximal 10 Minuten täglich.
Der Erfolg funktioniert nur durch gute Zusammenarbeit mit Eltern und mit LehrernInnen.

Klinisch-psychologische Behandlung wird zum Großteil vom Magistrat/Bezirkshauptmannschaft bezahlt. Für die Eltern fällt nur ein geringer Selbstbehalt pro Stunde an.